Die Chancen für ein bedingungsloses Grundeinkommen

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Das bedingungslose Grundeinkommen ist kein neues Konzept. Es wurde bereits in den 1970er Jahren diskutiert, als Ökonomen versuchten, eine Lösung für die steigende Arbeitslosigkeit zu finden. Aber erst in den letzten Jahren hat es an Fahrt aufgenommen und Unterstützung erhalten.

In vielen Ländern gibt es Initiativen, die versuchen, das bedingungslose Grundeinkommen umzusetzen. In Finnland läuft beispielsweise seit 2017 ein Pilotprojekt mit 2000 Personen, bei dem jeder Teilnehmer monatlich 560 Euro als Grundeinkommen erhält. Auch andere europäische Länder wie Spanien und Deutschland haben ähnliche Programme gestartet. Dieses Pilotprogramm könnte ein Vorbild für andere Länder sein und so dazu beitragen, dass sich das bedingungslose Grundeinkommen weiter verbreitet.

Außerdem gibt es auch Politiker und Wirtschaftsexperten, die sich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzen. So hat der britische Labour-Politiker John McDonnell vorgeschlagen, einen „Bürgergeldfonds“ einzurichten, der jedem Bürger 1000 Pfund pro Monat zahlen würde. Auch der frühere US-Präsidentschaftskandidat Andrew Yang setzte sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Dollar pro Monat ein.

Es ist deutlich zu erkennen, dass das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens immer mehr an Bedeutung gewinnt und Unterstützung findet – sowohl unter Politikern als auch unter Wirtschaftsexperten und der Allgemeinheit. Es ist daher realistisch anzunehmen, dass in naher Zukunft mehr Länder Pilotprogramme starten oder ihr bestehendes System anpassen werden, um Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu unterstützen. Damit könnte schließlich auch in Deutschland bald eine breite Diskussion über das Thema entstehen.